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Trend Schuhe

Clogs

Clogs

Glocks erkennt man an ihrer hohen Holzsohle.Nieten, kerniger Look, toughes Leder, all das macht die Glogs aus,- Clogs waren bereits in diesem und im letzten Jahr der Aufsteiger unter den Schuhen und kommen zum kommenden Sommer auch richtig kommerziell verständlich, mit einem hohen Absatz für einen sexy und modischen Look. Sehr gut sind die Glogs in der Kombination mit der Röhre, Röcken und kurzen Jeans-Shorts mit Top oder auch klassisch zum A-Linien Kleid.

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Brogues und Clogs in ihrer ursprünglichen Form, die Mokassins der nordamerikanischen Indianer

und die schlichten Sandalen der alten Ägypter sind alles, was wir an Schuhen wirklich brau­chen. Alles andere entspringt den Träumen der Schuhdesigner und der weiblichen (und männlichen)

Phantasie. Wo der Nutzen und nicht die Mode im Vordergrund steht, siegt die Vernunft, und das willkommene Resultat ist ein bequemer, vernünftiger Schuh. Selbst bei den verspielteren und modischeren Varianten bleibt die Funktionalität das bestimmende Moment; in solchen Schuhen kann man frei und sicher auftreten und muß nicht durchs Leben trippeln oder stolpern.

Die Mehrzahl der bequemen Frauenschuhe sind abge­wandelte Männerschuhe. Ob Schnürschuh,

Schnürpumps oder Bootsschuh, ob Turnschuh oder Joggingschuh — alle wurden zunächst nur für Männer hergestellt und erst später auch dem Frauenfuß angepaßt.


Bei anderen Schuhtypen wie zum Beispiel Mokassin, Clog oder Espadrille gab es von Anfang an keinen Unterschied zwischen Männer- und Frauenschuhen.

Praktische Erwägungen, nicht Eitelkeit, gaben den Ausschlag bei der Entwicklung des indianischen Hirschleder-Mokassins — einem der älte­sten Schuhe für beiderlei Geschlecht und Vorläufer der modernen Trotteurs. Diese geschmeidigen „Fußsäcke" aus einem einzigen Stück Leder schützten den Träger vor Wind und Wetter und erhöhten seine Mobilität. Die europäischen Siedlerfrauen, deren Füße noch in engen, unbequemen Schuhen steckten, erkannten rasch die Vorteile der Mokassins, und einige von ihnen gingen dazu über, sie im Haus zu tragen. In Europa hingegen spiegelte die Fußbekleidung auch weiterhin die Klassenunterschiede. Auf dem Lande oder in der Arbeiterschicht trugen die Frauen seit eh und je vernünftige Schuhe, während sich die verwöhnten Damen der Oberschicht, gefesselt von ihren schönen, doch unpraktischen Schuhen, die Ausdruck ihrer privilegierten Lebensweise waren, zum Müßiggang verurteilt sahen. Obwohl es akzeptiert wurde, wenn Frauen der Oberschicht Reitstiefel oder anderes sportliches Schuhwerk trugen, sollten mehr als 200 Jahre vergehen, ehe die Mehrzahl der Frauen begann, bei der Auswahl von Schuhen auch auf die Paßform zu achten.


Von der Mitte des 19. Jahrhunderts an veränderte eine Zeit des raschen sozialen und ökonomischen Wandels das Leben der Frauen und damit auch die Art, wie sie sich kleideten. Die Frauenbewegung machte ihnen Mut, für ihre Rechte einzutreten, und die Propagandisten der Reformklei­dung, die zur gleichen Zeit aktiv wurden, forderten im Namen von „Gesundheit, Bequemlichkeit und Schönheit" die Befreiung aus den einengenden Kleidern der Zeit. Als Frauen erst einmal aus dem Haus gingen, um in Büros und Fabriken zu arbeiten, wurden ihre Schuhe und Kleider freier und praktischer. Die breiten Absätze der „vernünftigen" Schu­he, mit denen die Suffragetten auf ihre Protestmär­sche gingen, kamen bei Wanderschuhen in Mode, und immer mehr Frauen trieben Sport und trugen dazu bequeme Turnschuhe aus Segeltuch und Gummi. En­de der zwanziger Jahre waren Körper und Füße be­freit. Überall gab es ehemalige Männerschuhe wie Brogues, Ghillies (schottische Schnürschuhe) und Oxford-Halbschuhe nun auch für Frauen. Im Zweiten Weltkrieg, als die Frauen an den Fließbändern die Posten der Männer übernahmen, schlüpf­ten sie (wie schon im Ersten Weltkrieg) in dicke Stiefel und Arbeitsschuhe. In Amerika machte keine Geringere als die First Lady, Eleanor Roosevelt, den Oxford populär; sie trug ihn mit soliden mittelhohen Absätzen zum schlichten Seidenrock. Doch so vernünftig der Schuh auch sein mag, spielt doch immer auch die Persönlichkeit der Trägerin eine Rolle. Eleanor wirkte bullig und willensstark in ihren Oxfords, doch Frauen wie Katharine Hepburn oder Marlene Dietrich sahen darin geheimnisvoller, pro­vokanter aus und schienen sich auch noch wohlzufühlen. In Herrenanzügen und streng geschnittenen Kostümen verwischten sie die Grenzen zwischen den Geschlechtern und fanden dabei einen lässigen Schick, der ausgesprochen emanzipiert wirkte. Solche Frauen machten Eindruck, galten als ein wenig exzentrisch, und insgeheim vermutete jeder, daß die sexuelle Ambivalenz nicht auf das Schuhwerk beschränkt blieb. Die Oxfords dieser beiden waren das Nonplusultra für den lässig-eleganten Fuß.


Mokassins waren die Fußbekleidung der ersten Amerikaner. In den weichen, flexiblen, aus einem einzigen Stück Hirschleder genähten Mokassins ließ sich schnell und mühelos laufen. Jeder Stamm hatte seine eigenen Verzierungen aus Muscheln, bunten Perlen und gefärbten Stachelschweinborsten.

Schon aus der Bronzezeit sind mokassinartige „Fußsäcke" aus Nordeuropa bekannt.

Viele Siedlerfrauen stiegen von Schuhen mit festen Sohlen auf Mokassins um, besonders als Hausschuhe. Die Indianerinnen nähten sie speziell für diesen neuen Markt und fügten Textil­futter und Seidenbänder hinzu.



 

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