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Trend Schuhe

Clogs

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Glocks erkennt man an ihrer hohen Holzsohle.Nieten, kerniger Look, toughes Leder, all das macht die Glogs aus,- Clogs waren bereits in diesem und im letzten Jahr der Aufsteiger unter den Schuhen und kommen zum kommenden Sommer auch richtig kommerziell verständlich, mit einem hohen Absatz für einen sexy und modischen Look. Sehr gut sind die Glogs in der Kombination mit der Röhre, Röcken und kurzen Jeans-Shorts mit Top oder auch klassisch zum A-Linien Kleid.

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Bei ihrer einfachen Konstruktion ist es nicht weiter verwunderlich, daß San­dalen die früheste Form der Fußbe­kleidung waren, die Nachfolger primi­tiver u appen. Offenbar hatte jede alte Kultur ihre eigene Variante des Grundtypus, bestehend aus einer festen Sohle, die mit Riemen über den Rist oder zwischen den Zehen gehalten wurde. Bereits um 3500 v. Chr. fertigten die Ägypter mit

Hilfe von Fußabdrücken im nassen Sand genau passende Sohlen aus geflochtenem Papyrus; als Befestigung dienten geflochtene Zehenriemen aus ungegerbtem Leder. Diese Sandalen boten Schutz vor Bodenunebenheiten und vor dem glühend heißen Sand, doch der Fuß blieb nahezu völlig unbedeckt –eine Tatsache, die sich die ägyptischen Frauen zunutze machten, indem sie speziellen Fußschmuck anlegten. Die Sohlen der Sandalen römischer Kaiserinnen waren aus gegossenem Gold, und die Riemen zierten kostbare Edelsteine.


Perser und Inder schnitzten Plateausandalen mit Zehenpflöcken, und die Afrikaner nähten pantolettenartige Sandalen aus farbenfroh verziertem Leder. Später fertigten die Slawen Sandalen aus Filz, und die Spanier nahmen Kordel. Trotz der kühlen und feuchten Witterung trugen sogar die Briten Sandalen, deren Vor­bilder sie bei den römischen Besatzungstruppen aus dem Mittelmeerrauip gesehen hatten. Aber all die­se Sandalen kamen nicht an das Vorbild, die Gold­sandalen der ägyptischen Pharaonen, heran.

Die meisten Schuhe sagen etwas über den gesellschaftlichen Status des Trägers

aus, aber bei Sandalen ist die Zuordnung schwie 

rig, denn sie galten abwechselnd als Prestigeobjekte und Zeichen der Armut, als Symbole der Keuschheit oder der Koketterie. Im Mittelalter trugen die armen und einfachen Leute schlichte Holz­sandalen. Nachdem sie fast ein Jahrtausend lang ein modisches Schattendasein geführt hatte, erlebte die Sandale in den zwanziger Jahren ein großes Comeback. Die neuerdings hinzuge­kommenen Absätze verlie­hen ihr wieder einen Hauch von Glamour. Und dank des von Ferragamo erfundenen Metallgelenks zur Unterstützung des Bogens zwischen Sohle und Absatz brauchten hochhackige Schuhe nun keine Zehenkappen mehr, die als "Bremsen" für die Füße dienten. So lugten am Ende des Jahrzehnts die jüngst befreiten Zehen mit ihren leuchtend rot lackierten Zehennägeln keck aus hochhackigen Sandaletten hervor. Mit den orthopädisch geform­ten Birkenstock-Sandalen in den Sechzigern erleb­ten flache Formen eine Renaissance, doch

schon in den Siebzigern wurden sie verdrängt von hochhack-Disco-Sandalen, gen Disco-Sandaletten in Schlangenprägung oder mit Perlmutteffekt. Diese auffällige und etwas vulgäre Mode brach­te sie ein wenig in Verruf, und erst in den Achtzigern gelang es den raffinierten Kreationen von Designern wie Maud Frizon, Manolo Blahnik und Benns Edwards, die hochhackige Sandalette zu rehabilitieren:


Eine schöne Sandalette unterstreicht die natürliche erotische Ausstrahlung des Fußes und gibt der Trägerin die Möglichkeit, ihre Reize bis in die Zehenspitzen zur Geltung zu bringen.


Sandalen aus ungegerbtem Leder, wie sie von den Acholi in Uganda getragen wurden, hatten besonders breite Sohlen und boten dadurch viel Schutz vor dem heißen und steinigen Untergrund. Das Leder ist mit dekorativen Rillen verziert, in die natürliche Farbpigmente eingerieben wurden.


Häute, die in Afrika zur Herstellung von Sandalen dienten, wurden traditionellerweise mit Hilfe von Kuhdung geschmeidig gemacht und anschließend ,zum Haltbarmachen zwischen Mangrovenrinde gelagert.

 

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