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Trend Schuhe

Clogs

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Glocks erkennt man an ihrer hohen Holzsohle.Nieten, kerniger Look, toughes Leder, all das macht die Glogs aus,- Clogs waren bereits in diesem und im letzten Jahr der Aufsteiger unter den Schuhen und kommen zum kommenden Sommer auch richtig kommerziell verständlich, mit einem hohen Absatz für einen sexy und modischen Look. Sehr gut sind die Glogs in der Kombination mit der Röhre, Röcken und kurzen Jeans-Shorts mit Top oder auch klassisch zum A-Linien Kleid.

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Der Spangenschuh PDF

 

Der Klassiker unter den Kinderschuhen ist der Spangen­schuh, auch Mary Jane genannt — ein flacher, runder Slipper mit einem seitlich geschlossenen Riemen über dem Spann. Ein Kind, das einen solchen Spangenschuh trägt, ist für alle sichtbar den Babyschuhen entwachsen. Der schlichte Schuh, dessen Name sich von einer Figur aus dem erstmals 1902 im New York Herald erschienenen Comic-Strip Buster Brown herleitet, hat sich im Laufe der Jahre nur wenig verändert. In dem 1934 gedrehten Film Baby Takes a Bow tollte Shirley Temple in weißen Mary Janes über die Leinwand, und fast 30 Jahre darauf trug John Kennedy junior ebensolche Spangenschuhe, als er am Sarg seines ermordeten Vaters salutierte.


Als bevorzugtes Material für Spangenschuhe gilt seit jeher glänzendes schwarzes Lackleder, doch sein wichtigstes Erkennungszeichen ist nicht das Material, sondern der Riemen; er ist vergleichbar mit den Stützrädern an einem Fahrrad, denn er bereitet kleine Mädchen auf ihr erstes Paar riemenlose Pumps vor. Erst in den sechziger Jahren fanden die Spangenschuhe den Weg vom Schulhof in die Modeateliers. Die dama­lige „Jugendrevolution" erteilte der traditionellen Couture eine Absage, und es entstand eine Mode, die einerseits kindliche Unschuld zum Ideal erhob, andererseits Kindlichkeit aber auch politisch und sexuell auflud. Die britische Modeschöpferin Mary Quant brach demonstrativ mit der Konvention, als sie die Kindfrau Twiggy in ein Hängerkleid­eben steckte und ihr flache schwarze Lackschuhe anzog.

Bei Courreges in Paris trugen die Mannequins superkurze Minis, Babymätzchen und runde, flache Schuhe mit geknöpftem Ristriemen und breiter Lasche. Betset' Johnson kombinierte für die New Yorker Firma Paraphernalia Minikleider, zu denen sie sich von den Tanzkleidchen ihrer eigenen Grundschulzeit inspirieren ließ, mit flachen Schuhen, deren Riemen hoch über den Rist verliefen. Die britische Ausgabe der Vogue machte den Babydoll-Boom mit einem Artikel salonfähig, in dem von „diskret geröteten Knien über weißen Söckchen" die Rede war.


Jahrzehnte später erlebte der Trend im Zuge des „Hungerlooks" der frühen neunziger Jahre eine Renaissance. Neue Nymphehen, allen voran Kate Moss, präsentierten sich in eingelaufenen T-Shirts, typischen Sonntagsschulkleidern und lackglänzenden Spangenschuhen, die von Gucci über J. Crew bis hin zu Doc Martens von jeder Firma angeboten wurden. Doch ohne die politische Dimension der sechziger Jahre waren die Frauen, die diese Mode trugen, nichts wei­ter als infantil.

Der „Toddler", den Peter Fox im Jahr 1994 entwarf, ein hochgeschnittener Spangenschuh, für den ein Babyslipper aus dem 19. Jahrhundert Pate gestanden hatte, wurde von der Presse als das chauvinistischste Accessoire der Saison kritisiert. Fox protestierte, es sei nichts weiter als eine Hommage an die Bequemlichkeit und Unschuld von Kinderschuhen. Andererseits nahmen junge Frauen wie etwa die Sängerin Courtney Love, die sich als Erfinderin des sogenannten „Girlie-Looks" bezeichnet, diese von der Kinderkleidung inspirierte Mode mit Begeisterung auf und bogen sie zum Flittchenhaften um. Sie und andere stellten die Kleinmädchen-Elemente in einen neuen Kontext und machten daraus ein ironisches Symbol postfeministischen Selbstbewußtseins.

Seine jüngste Wiedergeburt erlebte der Spangenschuh 1996 in der Version von Calvin Klein. Diese Neuinterpretation des alten Themas hat einen hohen, kräftigen Absatz, ein hochgezogenes Vorderblatt und einen schmalen Riemen und ist eine gelungene Synthese aus der Schlichtheit und Unschuld eines Kinderschuhs und einer durch und durch erwachsenen Eleganz.

 

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