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Trend Schuhe

Clogs

Clogs

Glocks erkennt man an ihrer hohen Holzsohle.Nieten, kerniger Look, toughes Leder, all das macht die Glogs aus,- Clogs waren bereits in diesem und im letzten Jahr der Aufsteiger unter den Schuhen und kommen zum kommenden Sommer auch richtig kommerziell verständlich, mit einem hohen Absatz für einen sexy und modischen Look. Sehr gut sind die Glogs in der Kombination mit der Röhre, Röcken und kurzen Jeans-Shorts mit Top oder auch klassisch zum A-Linien Kleid.

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Designer Schuhe - André Perugia PDF

Designer Schuhe - André Perugia

Lange bevor Manolo Blahnik oder Robert Clergerie das modische Parkett betraten, war Andre Perugia der erste Schuhdesigner der Stars. Der 1893 in Nizza als Sohn eines Schuhmachers geborene Perugia zeigte schon früh eine ungewöhnliche Begabung. Schon mit 16 Jahren eröffnete er seinen eigenen Laden und machte sich rasch einen Namen; er experimentierte mit neuartigen Absatzformen und Möglichkeiten zur Oberledergestaltung, und schon bald stellten seine Kreationen die konventionelleren Modelle seines Vaters in puncto Kunstfertigkeit, Extravaganz und Preis weit in den Schatten, obwohl es Perugia nie ums Geld ging. „Die reichste Frau der Welt könnte mich nicht mit Geld dazu verleiten, ihr ein Paar häßliche Schuhe zu machen", sagte er gern.

 

Perugia war zeitlebens auf der Suche nach Schönheit, und so schuf er maßgefertigte Pumps und Sandaletten aus kostbarem Schlangenleder oder violettem Veloursleder, aus gold­farbenem Glaceleder oder perlmutt­schimmerndem Eidechsenleder. Die Damen der Gesellschaft, die zum Oberwintern scharenweise an die Französische Riviera strömten, waren hingerissen von seinen Arbeiten — und von Perugia selbst, einem gut-aussehenden Mann mit gepflegtem Äußeren und wunderbar altmodischem Charme. Doch erst seine Zusammenarbeit mit dem weltbekannten Modeschöpfer Paul Poiret festig­te seinen Ruhm. Am Ende des Ersten Weltkriegs bat Poiret den

jungen Perugia, für ihn Modelle zu entwerfen. Und Perugia, der jetzt einen Laden an der Pariser Rue du Faubourg Samt-Honore besaß, willigte ein.

 

Zu seinen Kundinnen zählten die Stars er Folies Bergere ebenso wie Filmschau­spielerinnen, die sich Schuhe wünschten, Abendpumps für Rita Hayworth, 1950, mit denen ihnen ein bühnenreifer

Auftritt sicher war. Und Perugia enttäuschte sie nicht. Er verwandelte Josephine Bakers Wahrzeichen, den Turban, in eine Sandalette aus plissiertem Glaceleder, und für die Filmsirene Gloria Swanson entwarf er hochhackige Pumps aus schwarzer Spitze. Seine Auftragsarbeiten entwickelten sich zu dreidimensionalen Porträts.

Unermüdlich auf der Suche nach neuartigen Materialien, Formen und Texturen schuf Perugia im Laufe seiner fünfzigjährigen Zusammenarbeit mit L Miller und danach mit Charles Jourdan immer wieder Schuhe von faszi­nierender Originalität. Und da erzählt wurde, er spreche mit seinen Schuhen, galt er nicht nur als Genie, sondern zudem als Exzentriker. In seinem Buch mit dem Titel From Eve to Rita Hayworth (Von Eva bis zu Rita Hayworth), einer Sammlung psychologischer Porträts, versicher­te Perugia, daß man die Persönlichkeit einer Frau an ihren Füßen ablesen könne. Und wenn diese Füße in einem Paar Perugia-Sandaletten steckten, konnte der Betrachter natürlich nur fol­gern, daß die Trägerin eine Frau sein mußte, die modische Extravaganz um jeden Preis liebte.

 

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